Architekturland Tirol

Architektur in Tirol Wie jede Architektur ist auch das Bauen in den Alpen von den Bedingungen seiner Umgebung geprägt: von Landschaft, Witterung und den vorhandenen Materialien. Traditionell bedeutete dies die Verwendung von Stein und Holz sowie das Bestreben, sich vor Wind und Wetter zu schützen. Den veränderten Ansprüchen durch den Tourismus im 20. Jahrhundert versuchte man allzu oft mit einer Veränderung des Maßstabs, nicht jedoch der Architektur zu begegnen. Was heute wenig schmeichelhaft als Lederhosenstil bezeichnet wird, prägte geraume Zeit das Bild der Landschaft. In den letzten Jahrzehnten fand jedoch eine radikale Trendumkehr statt, die die Architektur auf allen Ebenen erfasste. Sportstätten, Verwaltungsgebäude, Universitäten, Tourismusbetriebe, Aussichtsplattformen u.v.m. zeugen von diesem Wandel hin zur zeitaktuellen Baukunst. Zu danken ist dies einer lebendigen Tiroler Architektenszene ebenso wie der „Risikobereitschaft“ der Bauherren. So entstanden zum einen spektakuläre Bauten internationaler Architekten. Zum anderen setzte eine junge Generation heimischer Baukünstler das Bauen in den Alpen mit heutigen Strömungen in Beziehung. Diese intensive Auseinandersetzung mit der Umgebung hat dem Land ein modernes, gleichwohl spezifisch tirolerisches Gesicht verliehen. Parkhotel Hall | © Parkhotel Hall 3

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